Gemeinde St. Stefan im Gailtal

Sehenswerte

Kirchtag mit Kufenstechen und Lindentanz

Kirchtag in Feistritz an der Gail

Die Burschenschaft Feistritz an der Gail zählt mit rund 60 Mitgliedern zu den größten Burschenschaften im gesamten Gailtal. Die Unterteilung in  Burschenschaft Ober- und Unterfeistritz bezieht sich lediglich auf die Tatsache, dass beim Kirchtag am Pfingstmontag das
Kufenstechen zweimal statt findet. Daher gibt es auch zwei Burschenführer, die sich jeweils in Ober- bzw. Unterfeistritz das begehrte “Kranzl” holen. Der Kirchtag ist der Höhepunkt für die Feistritzer Burschenschaft. Schon Wochen vor den Pfingstfeiertagen bereiten sich die Feistritzer Burschen und Mädchen auf den Kirchtag vor. Bei den Tanzproben werden die Schritte für Lindentanz, Polka und Walzer einstudiert und die Burschen üben bei kurzen Ausritten mit ihren Norikerpferden für das Kufenstechen. Beim Ritt um das Kranzl, wird den Burschen viel Einsatz und Mut abverlangt. 
Die Mädchen andererseits, stehen nach dem Kufenstechen mit ihren Trachten im Mittelpunkt und sind der Blickfang des Tages. Diese Trachten werden in mühevoller Handarbeit für den Kirchtag vorbereitet, manchmal holt man sich auch Ratschläge bei älteren Frauen aus dem Ort.Von den Feistritzer Burschen und Mädchen erfordert es viel Engagement und Idealismus eine Großveranstaltung wie den Feistritzer Kirchtag durchzuführen. Die Burschenschaft organisiert neben dem Kirchtag auch noch die “Maibaumfeier”, den Krampusumzug und vertritt den Ort bei Landesfeiern, wie z.B. der 10. Oktoberfeier.

Kirchtag in Feistritz an der Gail - Beschreibung in EN,SLO,IT

auf Englisch

Kirchtag in Feistritz an der Gail (from Maria Jarnig)

The annual “Kirchtag”, a church festival, in Feistritz an der Gail takes place on Whit Monday. At this event the well-known traditions of the Kufenstechen and the Lindentanz take place. The historical roots and origins of the Kufenstechen can be traced back to old knights’ games from the Middle Ages. The exact origin of the Kufenstechen is not known. However, it is believed that it either came from the ancient Roman knight game, Quintana, or arouse at the time of the Turkish invasions of Austria. The task of young, unmarried men on bareback Noric horses is to smash the wooden barrel with an iron club. Naturally, the men have to ride past several times before the barrel is destroyed. Finally, when it is broken, the winner receives a wreath of flowers which he puts on his wrist. According to oral tradition, a Turk was tied to the pole instead of the barrel and the horseriders chopped his head off. Directly afterwards, the dance under the lime tree can begin. The winner of the Kufenstechen begins and the other couples, wearing the traditional Gailtaler folk costumes, join them. The dance is accompanied by very old traditional songs, also in the Slovenian language.

 

 


auf Italienisch

Kirchtag a Feistritz an der Gail (di Maria Jarnig)
L'annuale "Kirchtag", cioè la festa parrocchiale, a Feistritz an der Gail ha luogo il lunedì di Pentecoste. Questa festa è legata alla famosa tradizione del Kufenstechen e del Lindentanz. Le origini storiche del Kufenstechen risalgono ai vecchi giochi dei cavalieri del Medioevo, nonostante l'origine esatta del Kufenstechen non sia nota. In ogni caso, si pensa che derivi sia dai vecchi giochi dei cavalieri romani, Quintana, sia dai tempi dell'invasione dei Turchi in Austria.
Il compito dei ragazzi giovani e celibi è montare su cavalli Noriker senza sella e distruggere la botte di legno con un bastone di ferro. Naturalmente i giovani devono fare molta pratica a cavallo per riuscire a distruggere la botte. Colui che la distrugge esce vincitore del Kufenstechen e riceve una corona di fiori. Secondo la tradizione orale, un Turco veniva usato al posto della botte e i ragazzi sui cavalli lo decapitavano. 
Subito dopo il Kufenstechen, ha luogo il ballo sotto il tiglio, il cosiddetto “Lindentanz”. Il vincitore del Kufenstechen dà inizio alle danze e le altre coppie, che indossano il tradizionale Gailtaler Tracht, seguono. Il ballo è accompagnato da vecchie canzoni, anche in lingua Slovena.


auf Slowenisch

Žegen na Ziljski Bistrici (@ Mag. Aleksander Lukan)  
Kot vsako leto, tudi letos praznujemo na binkoštni ponedeljek žegen. Ta cerkveni praznik je povezan s štehvanjem in plesom pod lipo "prvi'1ejem". Zgodovini štehvanja lahko sledimo do viteških iger v srednjem veku. Nekateri menijo, da pride štehvanje od stare rimske viteške igre "Quintana" ali iz časa turški napadov na Avstrijo.
Pri štehvanju mladi neporočeni moški jahajo na neosedlanih norijskih konjih mimo stebra na katerem je pritrjen leseni sod. Tega naj bi razbili z železnim kijem. Velikokrat je potrebno, da nekajkrat jahajo mimo soda in tolčijo nanj.
Tisti, ki kot prvi s kijem razbije sod je zmagovalec štehvanja in dobi kot nagrado venček iz rož v obliki zapestnice. Basen pripoveduje, da so nekoč namesto soda na steber pritrdili Turka in mu s kijem razbili glavo.
Ko je štehvanje končano, se dekleta in fantje v ziljskih nošah zberejo pod lipo. Zmagovalec štehvanja začne s svojo plesalko takoimenovani "prvi rej". Plesalce spremljajo pevci, ki pojejo stare slovenske pesmi.


1. Österreichisches Fledermaushaus

In der Gemeinde Feistritz an der Gail gibt es das 1. Österreichische Fledermaushaus, in dem man Fledermäuse – im Speziellen die Kleine Hufeisennase – live beobachten kann.

Aus organisatorischen Gründen ist das Fledermaushaus nicht täglich geöffnet.

Das Fledermaushaus befindet sich an der Vorderberger Landesstraße ungefähr 2 km westlich der Ortschaft Feistritz/Gail und beherbergt eine Kolonie von Kleinen Hufeisennasen, die im Gebäude live beobachtet werden können. Die Tiere halten sich am Dachboden des Gebäudes sowie im Fledermausraum im 1. Stock auf, der nur durch eine Glasscheibe von den Informations-räumen getrennt ist. So können die Besucher die 30 - 50 Tiere umfassende Wochenstubenkolonie der Kleinen Hufeisennase ungestört beobachten.
Neben den Tieren, die vor Ort beobachtet werden können, erhalten die Besucher auch spannende Informationen zur Lebensweise der heimischen Fledermäuse und der Kleinen Hufeisennase im Speziellen durch einen Mitarbeiter der Arge NATURSCHUTZ. Schautafeln, Skizzen, Videoaufzeichungen und eine Power-Point-Präsentation runden das Angebot ab.
Die Kleine Hufeisennase ist eine unserer kleinsten Fledermausarten und verdankt ihren Namen dem hufeisenförmigen Nasenaufsatz. Hufeisennasen hängen – wie alle Fledermausarten – mit dem Kopf nach unten, wenn sie ruhen. Eine Besonderheit der Hufeisennasen ist es, dass sie sich mit ihren Flügeln wie mit einem Mantel umhüllen. In den Wochenstubenkolonien finden sich die trächtigen Weibchen zusammen. Ab Juli werden dann die Jungtiere – eines pro Fledermausweibchen – geboren und bis zum Selbstständigwerden von den Müttern versorgt.
Da das Gebäude für viele Jahre unbewohnt war, haben sich die Fledermäuse in den Räumlichkeiten angesiedelt. 2007/2008 wurde das Kraftwerkhaus Feistritz an der Gail auf Initiative der Arge NATURSCHUTZ in Kooperation mit der Gemeinde Feistritz an der Gail und der Koordinationsstelle für Fledermausschutz und -forschung in Österreich (KFFÖ) sowie mit finanzieller Unterstützung des Naturschutzes des Landes Kärnten sowie des Lebensministeriums zu einem Fledermaus-Informationszentrum ausgebaut.
Informationen: Arge NATURSCHUTZ;  Gasometergasse 10, 9020 Klagenfurt;  Tel.: 0463 – 32 96 66

Öffnungszeiten:

Im Zeitraum Juni bis August

Jeden Freitag von 13:00 bis 18:00 Uhr in der Zeit von 4. Juni bis einschließlich 3. September, sowie an folgenden Sonntagen: 4. Juli und 1. August ebenfalls von 13:00 bis 18:00 Uhr.

Der Eintritt zu diesen Fixterminen ist kostenlos.

Sondertermine nach Vereinbarung

Anfahrtsplan Fledermaushaus

WEBCAM Fledermaushaus: Arge NATURSCHUTZ - Fledermaushaus Feistritz/Gail (it-wms.com)

ARGE Naturschutz

Pfarrkirche Hl. Martin

Lage: Die Kirche liegt weithin sichtbar am Rand einer an der rechten Seite des Gailtales verlaufenden Terrasse über dem am Fuß der Höhe liegenden Dorf. Gegen Süden und Osten fällt die Anhöhe steil ab, sie ist daher nur von Westen zugänglich.

Geschichte: Laut schriftlicher Überlieferung wurde schon vor 1182 eine "capella S. Martini" durch den Patriarchen von Aquileia dem friaulischen Kloster Mosach (moggio) einver¬leibt. Diese Kirche stand ver¬mutlich unten im Dorf, wurde bei einem Hochwasser beschädigt und dann oben auf dem Felsen neu aufgebaut.

Äußeres: Der heutige Kirchenbau ist eine stattliche spätgo¬tische Anlage, wohl aus der 1. Hälfte des 15. Jhdts. Der mächtige Eingangsturm, einst Wehrturm, wurde nach einem Brand im Jahr 1885 im oberen Teil erneuert. Über dem gesimsgerahmten Glockengeschoß mit Zwillingsfenstern trägt er einen Spitzhelm mit acht steilen Giebeln. Dem Langhaus mit einfach abgetreppten Strebepfeilern sind eine Kapelle und die Sakristei angebaut. Der einge¬zogene Chor hat zweifach abgetreppte Strebepfeiler und wie das Langhaus zweiteilige Lanzettfenster.1963 wurde dem Turm eine geschlos¬sene Vorhalle vorgebaut. Das reich profilierte,       trichterförmige Spitzbogenportal mit kreuzblumenverzierter Kielbogenbekrönung hat seitliche Filialen über einer  Blattwerk- und einer Kopfkonsole. Über dem Scheitel die Tartsche des Meisters Andrä Kranich und die Jahreszahl1520. Innenraum: Langhaus und Chor sind auf Runddiensten sternrippengewölbt, die Kapelle tragt ein Kreuzrippengewölbe mit skulpiertem Schlusstein. An den Wänden und Gewölben des Cho¬res wurden 1948 Wandmalereien aus dem 3. Viertel des 15. ]hdts., aller¬dings in schlechtem Erhaltungszustand, aufgedeckt, die der Schule des Friedrich von Villach zugeordnet werden. In der Triumph¬bogenleibung Bilder weiblicher Heiliger, an der Nordwand neben dem ersten Fenster ein Fragment der Darstellung des Moses, an der Nordwand des Vorjochs die Gregorsmesse, darüber die Krönung Mariens. An der Südwand gegenüber sieht man Christus als Weltenrichter mit der Muttergottes und dem HI.
Johannes d. T., an der Chor¬schlusswand 4 männliche Heilige mit Spruchbändern, im Chorgewölbe die 4 Kirchenväter, die Evangelistensymbole und 2 Evangelisten, in den Zwickeln Engels- und Prophetenbüsten. An der chorseitigen Triumphbo¬genwand sind das Opfer Kains und Abels sowie die Einsiedler Antonius und Pachomius zu sehen. Der steinerne Hochaltar wurde 1762 von Johann Andrae Freiherrn Sembler von Scharfenstein gestiftet, nach dem Brand von 1885 in die Seitenkapelle verlegt und kehrte im Jahr 2000 nach einer eingehenden Renovierung wieder an seinen ursprünglichen Platz zurück. Den Mittelaufbau mit verschiedenfarbigen Steinsäulen flankieren vier Statuen, innen die Heiligen Antonius Eremita und Luzia, außen die Heiligen Martin und Apollonia. Am linken Seitenaltar befindet sich über einem barocken Tabernakel eine thronende Maria mit Kind, um 1440 entstanden, aber später überarbeitet. In der Seitenkapelle finden sich ein spätgotisches Sakramentshäuschen sowie die Statuen einer Maria Königin und eines HI. Stephanus sowie eines HI. Bischofs.

Pfarre Feistritz an der Gail

Filialkirche Maria Magdalena -Kapala

Die Kapala liegt eine halbe Stunde Gehzeit westlich der Pfarrkirche, direkt neben dem Almweg. Die der heiligen Maria Magdalena geweihte Kirche muss bereits Mitte des 14. Jahrhunderts bestanden haben.
Die Kirche soll auch einen eigenen Friedhof besessen haben, der aus der Zeit der Katastrophe von 1348 herrührte. Noch bis ins vorige Jahrhundert konnte man rings um die Kirche leichte Bodenerhebungen feststellen, die auf eine Umfassungsmauer hinwiesen. Diese angeblichen Mauerreste seien die einstige Friedhofsmauer gewesen.
Nach der Aufstellung aus dem Jahr 1768, die heute in einer Abschrift aus 1859 vorliegt, war der jeweilige Pfarrer von Feistritz verpflichtet, an bestimmten Tagen in dieser Kirche die Messe zu lesen. Dies hatte am Ostermontag zu geschehen sowie am Fest der heiligen Maria Magdalena (22. Juli). Einer anderen Quelle zufolge war noch eine dritte Messe zu halten, nämlich am Tag des Almauftriebs. Damit verbunden war die Segnung des Viehs und ihrer Besitzer.


Almkapelle Maria Schnee

Wesentlich jüngeren Datums ist die zweite Filialkirche der Pfarrkirche Feistritz, die Kapelle Maria Schnee auf der Feistritzer Alm. Knapp vor der Jahrhundertwende schritt man zum Bau der Kapelle.
Am Fest Maria Schnee, dem 06. August 1911, wurde die Kapelle geweiht. Der Erste Weltkrieg und die Ereignisse der Nachkriegszeit waren dem Gotteshaus nicht sonderlich zuträglich. Der alpine Sommertourismus wie in den Zeiten der Monarchie kam erst langsam wieder in Schwung, die Alm selbst war durch die Grenzziehung geteilt, auf der nunmehr italienischen Seite entstanden Befestigungsanlagen und Kasernen. Einzig um der kleinen Kirche willen war man von der beabsichtigten Festlegung der Staatsgrenze abgegangen, um die Kapelle auf österreichischem Staatsgebiet zu belassen.
Der Besitzer des Hotels Oisternig, der Feistritzer Kaufmann Anton Achatz, ging nun daran, die Kapelle wieder instand zu setzen . Der Altarstein war zerstört, das Innere devastiert. Achatz ließ die Kapelle renovieren und ausstatten, kaufte zudem eine kleine Glocke. Am 1. August 1926 waren die Adaptierungsarbeiten abgeschlossen und die Kapelle konnte vom Tainacher Propst Dr. Martin Ehrlich geweiht werden.

Feistritzer Alm

Die Feistritzer Alm liegt am Fuß des Oisternig in 1700 m Seehöhe. Dieses Stück unberührte Natur bietet allen Bergfreunden Möglichkeiten für zahlreiche Wanderungen und aktive Erholung. 
Besonders sehenswert ist auch die Almkapelle Maria Schnee. Jedes Jahr am ersten Sonntag im August wird hier im Rahmen des Almkirchtages die Hl. Messe gefeiert. 
 
SCHUTZHÜTTE OISTERNIG GEÖFFNET VON MAI - SEPTEMBER

Kontakt von Pächterin:

Frau Natascia Errath

+39 333 7700 365

info@genziane.com

Ullis Kräuterwildnis

Heilkräuter, Gewürzkräuter, Wildkräuter, Kräuter für die Schönheit, für das Wohlbefinden, zum Bestaunen, Anfassen, Riechen und….

Das alles finden Sie in der Kräuterwildnis am Hügel, ein lebendiges Bestimmungsbuch von Alant bis Zitronenverbene, ein Fleck Erde zum Erholen und Eintauchen in die Pflanzenwelt. Schauen Sie einfach vorbei Zeit für einen Ratscher ist immer.

Zur Person

ULRIKE MÖDERNDORFER

Ausbildung

Studium: Lehramt Biologie und Chemie
10 Jahre Unterrichtstätigkeit an Berliner Gymnasium
Ausbildung an der renommierten Heilpflanzenschule Ursel Bühring in Freiburg
Absolventin der Gesundheitsberaterausbildung bei Dr. Bruker in Lahnstein, diverse Kurse und Seminare, unter anderem Kompostierung und Chromatographie nach Pfeiffer bei Lübkes.
   
Führungen am Hügel:
"Lerne deine heimischen Kräuter kennen und nutzen"
 Führungen ab 5 Personen, auch für Schulklassen und Kindergärten.
     
Kontaktadresse:
Ulrike Möderndorfer  
Kräuterwildnis am Hügel
9613 Feistritz an der Gail 76
Tel.: +43(0) 42 56/25 61