Gemeinde St. Stefan im Gailtal

Notstromversorgung Feistritz an der Gail ist einsatzbereit

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Jede Kärntner Gemeinde soll künftig mindestens einen Standort als zentrale Anlaufstelle im Katastrophenfall haben, der mit einer mobilen Notstromversorgung ausgestattet ist. Die mit Notstrom versorgten „Leuchttürme“ in den Gemeinden sollen für die Bevölkerung zentrale Versorgungsknotenpunkte darstellen, um etwa Kontakt zu Ärzten, Zugang zu Medikamenten, Versorgung mit Lebensmitteln oder anderen überlebenswichtigen Gütern zu gewährleisten. Daher gibt es seit letzten Jahr ein Förderungsprogramm für den Ankauf eines Aggregrats durch das Land Kärnten. Die Anschaffung der für diesen Standort abgestimmten mobilen Notstromversorgung inklusive der zentralen Einspeisestelle müsse gewährleisten, dass die Gemeinde für den Katastrophenfall bestmöglich vorbereitet sei. Gefördert werden maximal 75 Prozent bis zu einem Höchstbetrag von 30.000 Euro pro Standort.

Als "Leuchtturm" Standort wurde in der Gemeinde Feistritz an der Gail die Objekte rund um das Gemeindeamt ausgewählt (Feuerwehrhaus, Musikschule, Kindergarten und Gemeindeamt). Unser IVECO Notstromaggregat mit einer Leistung von 135 kVA der Fa. Fogo wurde über Maschinen Gailer GmbH in Kötschach angekauft. Die notwendigen E-Installationen wurden durch die Firma Elektro Amenitsch GmbH durchgeführt. Die Einspeisstelle ist beim Feuerwehrhaus Feistritz an der Gail und versorgt von dort aus die Gemeinde, Kindergarten und die Musikschule. Die Anschaffungskosten für das Notstromaggregat betrugen rund € 36.500. Die Förderung des Landes Kärntens Abt. 3 - Gemeinden, Raumordnung und Katastrophenschutz  in der Höhe von  max. € 28.595,00 wurde vom zuständigen Katastrophenreferent Herrn LR Ing. Daniel Fellner schon zugesichert. Bei seinem Besuch am 09.03.2022 konnte er sich ein Bild vom umgesetzten "Leuchtturm" Projekt machen. Somit ist die Gemeinde Feistritz an der Gail für eventuelle Krisensituationen wie u.a. Blackout bestens vorbereitet.